Sekundarschulhaus Sandgruben Basel

  • Auftraggeber
    Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt
  • Wettbewerbsverfahren
    Projektwettbewerb 2012
  • Verantwortliche Partner
    Benedikt Rigling & René Bosshard
  • Projektteam
    Andreas Haug (PL), Silvia Forns, Florian Furrer, Monika Hausammann, Joaquin Hurtado, Daniel Wili
  • Gesamtleitung
    Archobau AG (Zürich)
  • Landschaftsarchitektur
    Raymond Vogel Landschaften (Zürich)
  • Bauingenieur
    Walt+Galmarini AG (Zürich)
  • Holzbauingenieur
    Pirmin Jung Ing. f. Holzbau AG (Rain)

Der Wettbewerbsperimeter wird geprägt von Schulbauten unterschiedlichen Massstabs, dem Landgut Sandgruben und der verkehrsreichen Schwarzwaldstrasse mit angrenzendem Parkhaus und Geleisefeld im Nordosten. Ein Wohnquartier mit durchgehenden Grünräumen bildet die Nachbarschaft im Südwesten. Eine Besonderheit im dichten städtischen Kontext stellt die grosse Grünfläche des Sportplatzes mit imposantem Baumbestand dar. Der vorliegende Entwurf begegnet dieser Ausgangslage mit einem markanten Schulgebäude, das die für die Quartierstruktur prägenden Grünräume respektiert und zusammen mit den bestehenden Gebäuden ordnet.
Das neue Schulhaus umschliesst mit dem Turnhallenbau und dem Schulhaus Sandgruben I einen abgesenkten Pausenplatz, der als zentraler Zugangshof die Gebäude verbindet. Die Räume zwischen den Gebäuden schaffen jeweils eine spezifische Anbindung an den Kontext: Ein auf Strassenniveau gelegener Vorplatz zur Schwarzwaldallee als Hauptzugang, eine zum Verweilen einladende Terrassenfolge gegen das Landgut, sowie einen leicht erhöhten Sitzplatz zwischen Pausenplatz und Sportplatz.
Das Schulhaus beinhaltet eine räumlich reichhaltige Lernlandschaft, die verschiedene Gruppenkonstellationen ermöglicht, aber auch die Gemeinschaft von 27 Klassen erfahrbar macht. Dabei werden die verschiedensten Aspekte eines zeitgemässen Schulbetriebs berücksichtigt: Cluster mit Lernateliers für 60 Schüler/-innen, 5 kombinierbare Turnhallen, teilweise öffentliche Mitbenutzung, Flexibilität für zukünftige Lernmodelle, Brand- und Lärmschutzproblematik, Energie-, Kosten- und Terminvorgaben.