Baufeld G Europaallee HB Zürich

  • Auftraggeber
    Schweizerische Bundesbahn SBB
    Immobilien Developement Europaallee
  • Wettbewerbsverfahren
    Wettbewerb mit Präqualifikation 1. Stufe 2008: 1. Preis
    ARGE mit Graber Pulver Architekten AG (Zürich)
    Überarbeitung 2009
  • Verantwortliche Partner
    Benedikt Rigling & Matthias Baumann
  • Projektteam
    Miguel Hernandez (PL), Franzsiska Gallien, Ronnie Stirnimann

Das zu bebauende Feld ist begrenzt durch Strassenräume unterschiedlicher Grösse und Wichtigkeit. Die Volumetrie des Bebauungsvorschlags wird diesem Umstand gerecht.
Auf einer blockrandartigen Basis entwickelt sich ein kraftvoller Gebäudekörper mit zwei Türmen (Residenzturm und Gull-Turm), der sich in grossstädtischer Anmutung selbstverständlich in die neue Silhouette des Stadtraumes HB eingliedert und den stadträumlichen Kristallisationspunkt Gustav-Gull Platz am Schnittpunkt aus Europa-Allee/Lagerstrasse und Kanonengasse markiert. Durch den räumlichen Versatz der beiden Türme sind die Visibilität sowie die Fernsicht für beide gewährleistet:
Die neue Stadt wird in ihrer räumlichen Tiefe erlebbar.
Entlang der schmalen Gasse zwischen Baufeld G und Stellwerk nimmt sich der Blockrand in seiner Höhe zurück, an der Europa-Allee/Lagerstrasse antwortet er auf den Massstab der anschliessenden Wohnbauten. Durch die Höhenstaffelung des Blockrands entsteht eine volumetrische Verschränkung: Das Neue verschmilzt mit dem Ort.
Die Verkaufsflächen und die beiden Restaurants sowie im Erdgeschoss der Blockrandbasis profitieren von der prominenten Verkaufslage. Darüber, bis zum 4. Obergeschoss, liegen die Dienstleistungsflächen.
Die beiden Turmbauten bilden die Basis für die Wohnnutzung. Im höheren Gustav-Gull-Turm kommen die Eigentumswohnungen zu liegen, im tieferen Turmbau sind es die 77 Alterswohnungen der Residenz di Gallo. Die Pflegeabteilung im ersten Obergeschoss weist 16 Pflegezimmer auf. Restaurant und Caféteria erweitern das Angebot der Residenz im Erdgeschoss.
Einstellhalle, Keller, Lagerräume liegen in den zwei Untergeschossen.