Grüenegg – Chappelhof Beromünster

  • Auftraggeber
    Gemeinde Beromünster & BENAG
  • Wettbewerbsverfahren
    Studienauftrag 2010: 1. Preis
  • Verantwortliche Partner
    Benedikt Rigling & Matthias Baumann
  • Projektteam
    Astrid Wirth
  • Landschaftsarchitektur
    Fahrni Landschaftsarchitekten GmbH Luzern

Der Wettbewerbsperimeter befindet sich südöstlich des Fleckens von Beromünster. Seine Fläche ist etwas grösser als die Fläche des historischen Ortskernes (Flecken) von Beromünster samt Stiftsbezirk. Mit dem vorgeschlagenen Bebauungsmuster knüpfen wir an die historische Typologie von Beromünster an. Die Siedlung wird über quer zur Huebmattstrasse verlaufende Quartierstrassen erschlossen. Diese sind als Stichstrassen miot Wendeplatz ausgebildet und verhindern so unnötige Immissionen von Durchgangsverkehr. Zwischen oder innerhalb der Häuser befinden sich Garagen, Carports und Autoabstellplätze. Parallel zu den Erschliessungsstrassen werden sechs Bebauungsstreifen angeordnet, die Wohnbauten mit unterschiedlicher Dichte ermöglichen. Durch dies Anordnung entstehen grosszügige Zwischenräume. Durch die Kürmmung der Baubereiche werden diese unterschiedlich im Ausstdruck: grösserer, konkav geformte, hofartige Gartenräume und etwas kleinere, konvexe Räume zwischen den Häuserzeilen mit den Erschliessungsstrassen. Die unterschiedlichen Bebauungstypen und Dichtegrade lassdn so neben dem inneren Feld indivivueller Einfamilienhäuser auch Bereiche mit Siedlungscharakter entstehen. Um dem Quartier eine eigenen Identität zu verleihen, werden die Bäume zusammen mit der Erschliessung gepflanzt. Die Wahl der Bäume pro Raum mit Zeilen von Linden, Hainbuchen, Feldahornen und Weissdornhochstämmen generiert für jeden Raum eine eigene Stimmung.