Neubausiedlung Suurstoffi Baufeld 3 Rotkreuz

  • Auftraggeber
    Estates AG Zug
  • Wettbewerbsverfahren
    Studienauftrag 2011: 1. Preis
  • Realisierung
    2012–2014
  • Architekten
    Masswerk Architekten AG Luzern/Zürich
    und Müller Sigrist Architekten AG Zürich
  • Verantwortlicher Partner
    Benedikt Rigling
  • Projektteam
    Matthias Baumann, René Bosshard, Bettina Müller Kunz
  • Andreas Haug (PL), Florian Furrer, Monika Hausamann, Dominique Knüsel, Sabine Kuhn, Ursa Moser, Roman Muff
  • Landschaftsarchitektur
    4d Landschaftsarchitekten Bern
  • Fachplaner
    Archobau Generalunternehmung Zürich, Pirmin Jung Ingenieure AG Rain
  • Fotograf
    Leonardo Finotti São Paulo/Brazil, Claudia Luperto Winterthur

In Rotkreuz entsteht nahe beim Bahnhof ein neues Quartier mit Büros, Wohnungen, Schule und Gewerberäumen. Ein Quartierplan sieht fünf Baufelder vom Geleisefeld bis ans Landwirtschaftgebiet vor. Das von uns bearbeitete Baufeld 3 umfasst insgesamt neun viergeschossige Wohnbauten, von denen wiederum vier von Masswerk AG geplant und ausgeführt wurden.
Deren polygonale Umrisse ermöglichen innerhalb der rigiden Zeilenstruktur des Quartierplans vielfältige Sichtachsen und schaffen so Weite trotz einer beachtlichen Dichte.
Eine lebendige Metallfassade umhüllt die filigrane hölzerne Balkonschicht und trägt mit ihrem Licht- und Schattenspiel zur leichten Erscheinung der Baukörper bei. Hinter dieser Schicht befindet sich eine orthogonale Schotenstruktur in Holzbauweise. Die Schoten ermöglichen dabei nicht nur eine rationelle Umsetzung, sondern treten in den Wohnungen als raumprägende Elemente in Erscheinung und bilden mit grossen Durchbrüchen eine Enfilade von der Eingangshalle über den Wohn-/Essbereich bis zur Stube. Dank dieser Erschliessungsform kann auf Korridore weitgehend verzichtet werden und die Folge von Aus- und Durchblicken ergibt eine räumliche Grosszügigkeit trotz ökonomisch geschnittener Wohnungsgrundrisse.
Die Erfüllung sehr ambitionierter Vorgaben betreffend Energieverbrauch stellt eine weitere Besonderheit dieses Projektes dar.